Interview zum dualen Studium bei der apoBank

Im Interview berichtet Jana Sterzik über ihr duales Studium bei der apoBank:

Jana Sterzik - dual Studierende bei der apoBank

Wieso hast Du Dich für den dualen Weg entschieden?

Ich hatte immer den Plan, zu studieren. Trotzdem habe ich nach dem Abi zuerst in einem Kindergarten gearbeitet und bin als Au-pair ins Ausland gegangen. Viele meiner Freunde haben damals schon an der Uni studiert. Ich habe miterlebt, wie sie Theorie, Theorie, Theorie lernten - ohne zu wissen, was am Ende im Beruf wirklich auf sie wartet. Das konnte ich mir für mich nicht
vorstellen: Ich wollte direkt Praxiserfahrung sammeln!

Wie hast Du für Dich das richtige Studium gefunden?

Wie die meisten: durch eine Internetsuche. Bei dieser bin ich auf die apoBank gestoßen. Schon bei der ersten Recherche war ich fasziniert, dass sich die apoBank auf einen ganz bestimmten Kundenstamm, die Heilberufler, spezialisiert hat. Diese Ausrichtung fand ich spannend. Darum habe ich mich direkt auf den Bachelor of Arts BWL-Finanzdienstleistungen beworben. Das ist ein praxisintegrierender dualer Studiengang. Bedeutet: Ich lerne neben dem Bachelor zwar die Praxis kennen, absolviere aber keine zusätzliche Ausbildung.

Erzähl doch mal: Wie lief die Bewerbung ab?

Der erste Schritt war eine schriftliche Bewerbung. Kurz darauf habe ich dann die Einladung zu einem Online-Test bekommen und wenig später die Einladung zu einem Telefoninterview. Danach folgte das erste persönliche Gespräch und kurze Zeit später kam dann die Zusage.

Wie begann die duale Studienzeit dann für Dich?

Meine erste Station war bei den Beratern für angestellte Heilberufler - bei der apoBank wird nämlich jeder Kundenzweig von eigenen Beratern betreut. Dort habe ich natürlich viel zugeschaut, aber auch schon kleinere Aufgaben übernommen, wie z. B. Kundenbriefe verfassen.

Lernst Du im Studium noch weitere Bereiche kennen?

Ja! Im Moment bin ich bei den Beratern für Studenten und darf u. a. bei den Kontoeröffnungen mithelfen. Natürlich hat unsere Bank aber auch Spezialisten, wie den Anlage- oder Baufinanzierungsspezialisten. Auch hier werde ich bald noch hineinschnuppern. Für mich ist das superspannend, denn so erfahre ich, wie unterschiedlich unsere Kunden und ihre Interessen und Bedürfnisse sind.

Wie häufig finden die Theoriephasen bei Dir an der Hochschule statt?

Theorie und Praxis wechseln sich ab. Anfangs dauern die Theoriephasen zwölf und die Praxisphasen acht Wochen, am Ende verschiebt sich das etwas: Die Praxisphasen werden länger und die Hochschulphasen kürzer.

Und wo genau befindet sich Deine Hochschule?

Wir Studierende aus dem Jahrgang 2014 bei der apoBank besuchen die DHBW in Mannheim, knapp 100 km von der Filiale in Mainz entfernt, in der ich meine Praxisphasen absolviere. Hier werden wir zusammen mit anderen dualen Studierenden von Banken und Versicherungen in einem eigenen Finanzdienstleistungskurs unterrichtet. Was mir sehr gefällt: Unsere Dozenten kommen aus der Wirtschaft und können die theoretischen Inhalte aus Fächern wie BWL, VWL und Jura immer um sehr praxisnahe Fallbeispiele ergänzen.

Was ist für Dich die bislang wertvollste Erfahrung?

Natürlich macht die Arbeit in der Bank viel Spaß, aber auch auf persönlicher Ebene habe ich tolle Erfahrungen gesammelt: Ich lebe in Mannheim zusammen mit zwei Studierenden unserer Bank in einer WG. Für mich ist das ein echter Gewinn, denn wir können uns nicht nur super austauschen und gemeinsam lernen, wir verstehen uns obendrein auch wirklich gut. Das ist echt toll!

Deine Einschätzung: Welche Talente sollte man mitbringen, um in Deinem Studium glücklich zu werden?

Ein gutes Zeitmanagement ist alles. Es gibt praktisch keinen Tag, an dem man heimgeht und nichts mehr zu tun hat - etwa den Stoff aus der Vorlesung aufbereiten. Das muss man sich gut überlegen. Wann kümmere ich mich um die Projektarbeit, ohne Weiterbildungen oder die Arbeit im Unternehmen zu vernachlässigen? Ebenso wichtig: Offenheit und Freundlichkeit. Beides ist in unserer Branche ganz wichtig, um mit Kunden ins Gespräch zu kommen. Bringt man beides mit, ist dieses Studium aber definitiv ein toller Karriereweg!