Interview zum dualen Studium bei der apoBank

Im Interview berichtet Jana Scholer über ihr duales Studium bei der apoBank:

Jana Scholer - dual Studierende bei der apoBank

Wieso hast Du Dich für den dualen Weg bei der apoBank entschieden?

Wenn ich ehrlich bin, war mein Kindheitstraum immer, Medizin zu studieren und Ärztin zu werden. Da sich aber im Laufe der Zeit herausstellte, dass das vielleicht doch nicht ganz zu mir passt, habe ich nach anderen Studiengängen gesucht. Durch eine Anzeige der apoBank, auf die ich zufällig im Internet stieß, kam mir in den Sinn, auch dual studieren zu können. Da ich eine sehr praxisorientierte Person bin und gerne etwas „be-greife“, indem ich auch Praxisbezüge habe, war meine Bewerbung binnen eines Tages unterwegs zur apoBank. Was die Entscheidung, sich bei der apoBank zu bewerben, deutlich beschleunigt hat, ist natürlich der spezielle Kundenstamm, nämlich die Heilberufe, da es früher auch mal ein Traum von mir war und ich mich sehr für das Gesundheitswesen interessiere.

Erzähl doch mal: Wie lief die Bewerbung ab?

Nachdem ich mich also entschlossen hatte, mich bei der apoBank zu bewerben, ging alles sehr flott. Kurze Zeit, nachdem ich meine Bewerbung abgeschickt hatte, bekam ich auch schon eine Einladung zu einem Online-Test und darauffolgend dann eine Einladung zu einem Telefoninterview. Da ich so etwas zuvor nie über das Telefon gemacht hatte, war ich etwas aufgeregt, was sich dann aber als völlig irrsinnig herausstellte, da es eine ganz lockere Gesprächsatmosphäre war.

Nach dem Interview kam relativ schnell die Einladung zu einem persönlichen Gespräch in der Zentrale in Düsseldorf. Da ich mich für die Filiale Saarbrücken beworben hatte, war diese Reise ein ganz besonderes Erlebnis für mich, welches ich auch nicht mehr vergessen werde. Beeindruckend, vor einem solchen Gebäude zu stehen und die Chance zu haben, ein Teil von einem großen Ganzen zu werden. So beeindruckend, dass auch hier die Aufregung schnell stieg, was wiederum nicht nötig gewesen wäre, da auch hier eine tolle Atmosphäre entstand und ich mit offenen Armen empfangen wurde.

Wie begann die duale Studienzeit für Dich?

Meine erste Phase war eine Praxisphase in der Filiale, für die ich mich beworben hatte, in Saarbrücken. Hier war ich zu Beginn vor allem im Filialservice eingesetzt. Schon nach kurzer Zeit sind die täglichen Abläufe bekannt und so konnte ich mitwirken, da ich direkt einbezogen wurde und auch schon Verantwortung übertragen bekam. Außerdem war ich auch bei den Beratern für Studenten der Heilberufe, da die apoBank jeden Kundenzweig durch eigene Beratergruppen betreut.

Lernst Du im Studium noch weitere Bereiche kennen?

Ja! Nach drei Praxisphasen habe ich jetzt schon einige Bereiche der Bank kennengelernt und zum Beispiel die Berater für angestellte Heilberufe, das regionale Kreditmanagement in Frankfurt oder die Wertpapier- und Anlagespezialisten begleiten und auch unterstützen dürfen.

Sehr spannend ist es, immer wieder mal in andere Bereiche hineinzuschnuppern, welche auch örtlich voneinander distanziert sind, wie das regionale Kreditmanagement in Frankfurt. Hier wird man einmal im Laufe des Studiums für einen längeren Zeitraum eingesetzt und man lernt eine ganz neue Sicht des vorher Gelernten kennen.

Wie häufig finden die Theoriephasen bei Dir an der Hochschule statt?

Die Theorie- und Praxisphasen wechseln sich generell immer ab. Das Studium besteht aus insgesamt sechs Theoriephasen, an denen man in der Hochschule ist. Zu Beginn sind die Theoriephasen relativ lang mit zwölf Wochen, wobei die Praxisphasen ca. acht Wochen dauern. Im Laufe des Studiums ändert sich die Dauer der einzelnen Phasen ein wenig, die Praxisphasen werden länger und die Theoriephasen etwas kürzer.

Wo genau befindet sich Deine Hochschule?

Die Hochschule heißt DHBW (Duale Hochschule Baden-Württemberg) und befindet sich in Mannheim. Auch das ist eine tolle Sache, da man hier neue und nette Kommilitonen kennenlernt, die nicht nur von der apoBank, sondern von verschiedenen Unternehmen kommen. Es macht super Spaß, sich mit ihnen auszutauschen und man findet innerhalb kurzer Zeit Anschluss.

Was ist für Dich die bislang wertvollste Erfahrung?

Für mich ist alles, was ich bis jetzt im Studium erlebt habe, sehr spannend und interessant. Vor allem aber finde ich es auch toll, dass wir dual Studierenden immer mal wieder die Möglichkeit bekommen, uns ein wenig „zu etablieren“, also uns zu beweisen. Man bekommt oft tolle Chancen, wie z.B. ein Video für das Internet zu drehen. Diese Möglichkeiten finde ich super und wenn man sie nutzt, kann man ganz tolle Erfahrungen sammeln!

Deine Einschätzung: Welche Eigenschaften sollte man mitbringen, um in Deinem Studium glücklich zu werden?

Also erst einmal sind eine gute Organisation und ein gutes Zeitmanagement das A und O dieses Studiums. Da die Theoriephasen anders als bei einem reinen Studium etwas verkürzt sind und der Stoff komprimierter ist, hat man jeden Tag etwas zu tun. Wenn man sich hier richtig managt, ist das aber kein außerordentlicher Aufwand.

Was ebenfalls wichtig ist, sind die Eigenschaften Offenheit und Freundlichkeit, das bringt nicht nur viel im Kundengeschäft, sondern auch innerhalb der Bank und in der Hochschule. Man lernt sehr viele neue Leute kennen, welche vielleicht später auch zu Kollegen oder Freunden werden.

Außerdem ist ein gewisses Interesse am Gesundheitswesen auch gut, da man als Berater die Kunden in allen Lebenslagen begleiten soll.